Qualitätsversorgung der Familie: Mutter, Vater, Kind, mit Elementen der Gesundheitsförderung in den Bereichen körperliche und geistige Gesundheit.
Kontinuierliche Beurteilung des körperlichen und emotionalen Zustands der Frau und ihres Neugeborenen mit Schwerpunkt auf Früherkennung von postpartaler Depression und Bindungsschwierigkeiten.
Biopsychosozialer Ansatz mit interdisziplinärem Team, individuellem Gesundheitsplan und Aktivierung von Versorgungsnetzwerken für vulnerable Gruppen.
Aufklärung über die natürlichen Fähigkeiten des Neugeborenen und die bedeutende Rolle der Eltern in den ersten Lebensmonaten.
Aufklärung zur Förderung der frühzeitigen Regulierung der physiologischen Zyklen des Neugeborenen durch das Stillen.
Informationen über das Weinen des Neugeborenen, seine Funktionen und wirksame Beruhigungstechniken.
Pflegeinteraktionen von Mutter oder Vater zum Neugeborenen fördern.
Grundlegende Selbstfürsorgekonzepte stärken und Aufgaben rund um die Versorgung des Neugeborenen priorisieren.
Kompetenzgefühle und Empowerment der Mutterrolle stärken.
Emotionale Unterstützung leisten, insbesondere bei Geburten mit Komplikationen.
Klare Informationen an Vater und Mutter über den Zustand der Wöchnerin und des Neugeborenen geben.
Die gemeinsame Betreuung von Neugeborenem und Mutter erleichtern und schützen.
Die aktive Beteiligung des Vaters an der Erstversorgung des Neugeborenen fördern.
Stärkung des ausschließlichen Stillens
Aktive Unterstützung beim Training und der Stärkung der Stilltechnik.
Förderung des ausschließlichen Stillens.
Früherkennung und -behandlung von Schwierigkeiten beim Aufbau des Stillens.
Von der Verwendung eines Schnullers abraten, da dieser das Stillen beeinträchtigen könnte.
Von der Einnahme von Säuglingsnahrung abraten.
Aktivitäten im unmittelbaren Wochenbett (3.–7. Tag)
Kontrolle der Vitalzeichen und des klinischen Zustands der Wöchnerin.