Meine Dienstleistungen

Allgemeine angebotene Dienstleistungen

  • Qualitätsversorgung der Familie: Mutter, Vater, Kind, mit Elementen der Gesundheitsförderung in den Bereichen körperliche und geistige Gesundheit.
  • Kontinuierliche Beurteilung des körperlichen und emotionalen Zustands der Frau und ihres Neugeborenen mit Schwerpunkt auf Früherkennung von postpartaler Depression und Bindungsschwierigkeiten.
  • Biopsychosozialer Ansatz mit interdisziplinärem Team, individuellem Gesundheitsplan und Aktivierung von Versorgungsnetzwerken für vulnerable Gruppen.
  • Aufklärung über die natürlichen Fähigkeiten des Neugeborenen und die bedeutende Rolle der Eltern in den ersten Lebensmonaten.
  • Aufklärung zur Förderung der frühzeitigen Regulierung der physiologischen Zyklen des Neugeborenen durch das Stillen.
  • Informationen über das Weinen des Neugeborenen, seine Funktionen und wirksame Beruhigungstechniken.
  • Pflegeinteraktionen von Mutter oder Vater zum Neugeborenen fördern.
  • Grundlegende Selbstfürsorgekonzepte stärken und Aufgaben rund um die Versorgung des Neugeborenen priorisieren.
  • Kompetenzgefühle und Empowerment der Mutterrolle stärken.
  • Emotionale Unterstützung leisten, insbesondere bei Geburten mit Komplikationen.
  • Klare Informationen an Vater und Mutter über den Zustand der Wöchnerin und des Neugeborenen geben.
  • Die gemeinsame Betreuung von Neugeborenem und Mutter erleichtern und schützen.
  • Die aktive Beteiligung des Vaters an der Erstversorgung des Neugeborenen fördern.

Stärkung des ausschließlichen Stillens

  • Aktive Unterstützung beim Training und der Stärkung der Stilltechnik.
  • Förderung des ausschließlichen Stillens.
  • Früherkennung und -behandlung von Schwierigkeiten beim Aufbau des Stillens.
  • Von der Verwendung eines Schnullers abraten, da dieser das Stillen beeinträchtigen könnte.
  • Von der Einnahme von Säuglingsnahrung abraten.

Aktivitäten im unmittelbaren Wochenbett (3.–7. Tag)

  • Kontrolle der Vitalzeichen und des klinischen Zustands der Wöchnerin.
  • Allgemeine körperliche Untersuchung.
  • Beurteilung der Brust und des Stillens.
  • Geburtshilfliche Untersuchung: Wochenfluss, Uterusinvolution, äußere Genitalien, Ano-Perineal-Vulva-Region.
  • Bauchuntersuchung (Beurteilung der Diastase).
  • Wundbeurteilung und Pflege bei Kaiserschnitt.
  • Überwachung der Urinausscheidung.
  • Suche nach Inkontinenz.

Aktivitäten im späten Wochenbett (8.–42. Tag)

  • Anamnese zur Erkennung später Komplikationen des Wochenbetts.
  • Allgemeine klinische Untersuchung: gynäkologisch, mammär und labormedizinisch.
  • Bedeutung einer angemessenen Ernährung und Hygiene betonen.
  • Allgemeine Beurteilung der Pflegeerfahrung und Früherkennung von Schwierigkeiten.
  • Beobachtung der Stilltechnik vor Ort mit spezifischen Empfehlungen.
  • Orientierung über das Impfprogramm.
  • Aufklärung und Beratung zu Verhütungsmethoden.
  • Überweisung an Gynäkologen bei festgestellten Komplikationen.

W.H.O.-Empfehlungen zur Vermeidung unerwünschter Ergebnisse im Wochenbett

  • Jede Frau hat das grundlegende Recht auf angemessene pränatale Versorgung.
  • Die Frau spielt in allen Aspekten dieser Versorgung eine zentrale Rolle.
  • Soziale, emotionale und psychologische Faktoren sind entscheidend für eine angemessene Versorgung.
  • Das gesunde Neugeborene sollte bei seiner Mutter bleiben, wenn der Zustand beider dies erlaubt.
  • Kein Beobachtungsverfahren beim gesunden Neugeborenen rechtfertigt die Trennung von der Mutter.
  • Die sofortige Einleitung des Stillens sollte gefördert werden, noch bevor die Mutter den Kreißsaal verlässt.